Man nehme krachende Rock-Riffs, die direkt in die Magengrube zielen. Man füge eine Trompete hinzu, die Schneisen durch den Sound schlägt und man kröne das Ganze mit Texten, die so echt sind wie eine Wurstsemme in der Pause und so direkt wie eine Watschn.
Das Ergebnis: Da oide Schlog aus Landshut.
Seit 2017 liefert dieses Quartett mehr als nur Musik. Sie liefern den Soundtrack für ein Bayern, das sich seiner Wurzeln bewusst ist, aber dennoch im Hier und Jetzt lebt.
Ihre Musik ist ein Ritt durchs bayerische Leben, in all seiner Schönheit und Widersprüchlichkeit.
Mal historisch-gewaltig wie im Mittelalter-Epos „Landsknecht“, das die Mauern der Landshuter Burg zum Beben bringt.
Mal augenzwinkernd-frech, wenn sie dem „Pumuckl“ ein Denkmal setzen oder eine bierbrauende „Klosterschwester“ feiern.
Doch hinter dem Humor steckt immer auch Haltung. Da oide Schlog halten den Spiegel vor, besingen in „Handwerksleid“ den Fachkräftemangel und erzählen Geschichten von Träumen und bayerischen Originalen.
Das ist keine sterile Brauchtumspflege – das ist gelebte Kultur, gegossen in fette Rhythmen und Melodien, die sich festsetzen.
Wer Da oide Schlog live erlebt, versteht sofort. Wo diese vier auf die Bühne gehen, wird's laut.
Hier fliegen keine Konfetti, hier fliegen Schweißperlen.
Das ist kein Konzert, das ist ein Statement: Rock'n'Roll lebt. Und er spricht bayerisch.
Stefan Kolbeck
Gesang, Trompete und Gitarre
Stefan Breu
Gesang und Bass
Michael Pongratz
Gitarre
Alex Ritzler
Schlagzeug